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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

TEIL A

1. Anbieter und Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für Verträge über Performance-, Präsentations- und Kommunikationstrainings sowie damit zusammenhängende Trainingsleistungen, die zwischen Severin Agostini e.U. (Einzelunternehmer), Schumannstraße 3, 4030 Linz, info@seviagostini.at, +43 699 11725715, („STAGE“ bzw. „Anbieter“) und Kund*innen abgeschlossen werden. Der Verkauf und die Bereitstellung von Inhalten oder Dienstleistungen erfolgt unter Nutzung der technischen Checkout- und Zahlungsplattform Ablefy (Ablefy GmbH). Der Vertag kommt direkt zwischen dem Anbieter und dem Kunden zustande; Ablefy fungiert ausschließlich als technischer Dienstleister und Abwickler des Bestell- und Zahlungsprozesses.

1.2 Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbraucher*innen im Sinn des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) als auch gegenüber Unternehmer*innen. Bestimmungen, die ausdrücklich nur für Verbraucher*innen oder nur für Unternehmer*innen vorgesehen sind, gelten ausschließlich für die jeweilige Gruppe.

1.3 Abweichende Bedingungen der Kund*innen gelten nur, wenn STAGE ihnen ausdrücklich auf einem dauerhaften Datenträger zugestimmt hat.

2. Gegenstand und Charakter der Leistung

2.1 STAGE erbringt standardisierte Performance-, Präsentations- und Kommunikationstrainings. Die konkrete Trainingszusammenstellung erfolgt aus vorab definierten Modulen, Übungen und Tools anhand des vereinbarten beruflichen Kommunikationsziels, des Trainingsbriefings und der im STAGE-System vorgesehenen Matching- und Progressionslogik.

2.2 Die Leistungen dienen dem Training beobachtbarer Kommunikations- und Performancefähigkeiten. Sie sind keine Psychotherapie, keine klinisch-psychologische Diagnostik oder Behandlung und keine individuelle psychosoziale Lebens- und Sozialberatung. STAGE stellt keine psychischen oder medizinischen Diagnosen und gibt keine Empfehlungen zu Medikamenten oder laufenden Behandlungen.

2.3 Inhalt, Umfang, Dauer, Format, Anzahl der Einheiten, Leistungsort, allfällige digitale Begleitmaterialien und Preis ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Produktbeschreibung oder der Buchungsbestätigung. Diese individuellen Vereinbarungen gehen diesen AGB vor.

2.4 Ein bestimmter persönlicher, beruflicher, wirtschaftlicher oder gesundheitlicher Erfolg – insbesondere Angstfreiheit, Beförderung, Einkommenssteigerung oder ein bestimmtes Karriereergebnis – wird nicht geschuldet oder garantiert. Geschuldet ist die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Trainingsleistung.

3. Vertragsabschluss

3.1 Bei einer Online-Buchung gibt die Kundin bzw. der Kunde durch Betätigung der eindeutig als zahlungspflichtig gekennzeichneten Bestellfunktion ein verbindliches Vertragsangebot ab, sofern im Bestellprozess nichts anderes ausgewiesen ist. Der Vertrag kommt durch ausdrückliche Annahme/Buchungsbestätigung von STAGE oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

3.2 Bei Angeboten per E-Mail oder anderen dauerhaften Datenträgern kommt der Vertrag durch fristgerechte schriftliche Annahme des Angebots durch die Kundin bzw. den Kunden zustande.

3.3 Bei telefonisch angebahnten Verträgen mit Verbraucher*innen verwendet STAGE aus Beweis- und Verbraucherschutzgründen grundsätzlich einen nachgelagerten schriftlichen Angebots-/Annahmeprozess auf einem dauerhaften Datenträger. Wird ein Fernabsatzvertrag über eine Dienstleistung, während eines von STAGE eingeleiteten Anrufs ausgehandelt, ist die Verbraucherin bzw. der Verbraucher erst gebunden, nachdem STAGE das Vertragsangebot auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt hat und die Kundin bzw. der Kunde dieses anschließend schriftlich auf einem dauerhaften Datenträger annimmt.

3.4 Vor Vertragsschluss erhält eine Verbraucherin bzw. ein Verbraucher die gesetzlich erforderlichen Informationen über wesentliche Leistungseigenschaften, Anbieteridentität, Gesamtpreis, Zahlungs- und Leistungsbedingungen, Vertragsdauer sowie das gesetzliche Rücktrittsrecht in klarer und verständlicher Form. Nach Vertragsschluss werden die Vertragsinformationen auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail oder PDF, bestätigt.

4. Preise, Rechnung und Zahlung

4.1 Es gelten die im Angebot, im Check-out oder in der Buchungsbestätigung ausgewiesenen Preise. Gegenüber Verbraucher*innen werden Gesamtpreise einschließlich aller anwendbaren Steuern und Abgaben ausgewiesen. Sofern Umsatzsteuer aufgrund der steuerlichen Stellung des Anbieters nicht anfällt, wird dies entsprechend ausgewiesen.

4.2 Sofern nichts anderes vereinbart ist, ist das vereinbarte Entgelt mit Vertragsabschluss bzw. Rechnungserhalt fällig. Vereinbarte Ratenzahlungen ändern nichts an der Verbindlichkeit des Gesamtvertrags, sofern nicht ausdrücklich eine monatlich kündbare Leistung vereinbart wurde.

4.3 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Gegenüber Verbraucherinnen betragen diese 4 % p.a. (§ 1000 ABGB). Gegenüber Unternehmerinnen gelten die gesetzlichen B2B-Verzugszinsen (§ 456 UGB). Notwendige und angemessene Kosten zweckentsprechender außergerichtlicher Betreibungs- und Einbringungsmaßnahmen können im gesetzlich zulässigen Umfang verrechnet werden.

5. Terminvereinbarung, Durchführung und Leistungsort

5.1 Termine werden individuell vereinbart oder über das von STAGE bereitgestellte Buchungssystem gewählt. Das Training kann – abhängig vom Angebot – persönlich vor Ort, per Video-Call oder hybrid stattfinden.

5.2 Bei Präsenztrainings gilt der im Angebot bzw. in der Terminbestätigung vereinbarte Leistungsort. Reise-, Raum- oder Nebenkosten werden nur verrechnet, wenn dies vorab ausdrücklich vereinbart wurde.

5.3 Ist STAGE aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, höhere Gewalt, technische oder organisatorische Unmöglichkeit) an der Durchführung eines Termins verhindert, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten. Ist eine Nachholung dauerhaft unmöglich, werden für nicht erbrachte Leistungen bereits bezahlte Entgelte anteilig rückerstattet. Weitergehende zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

6. Terminverschiebung und Nichtinanspruchnahme

6.1 Vereinbarte Termine sollen möglichst frühzeitig verschoben werden. Eine kostenfreie Umbuchung ist bis 48 Stunden vor dem Termin möglich, sofern im konkreten Angebot keine kund*innenfreundlichere Regel vorgesehen ist.

6.2 Erfolgt eine Absage oder Verschiebung später oder nimmt die Kundin bzw. der Kunde einen vereinbarten Termin aus Umständen aus ihrer bzw. seiner Sphäre nicht wahr, richten sich allfällige Entgeltansprüche nach den zwingenden gesetzlichen Bestimmungen. Soweit § 1168 ABGB anwendbar ist, sind insbesondere ersparte Aufwendungen sowie anderweitiger Erwerb anzurechnen. STAGE verzichtet in dieser AGB-Fassung bewusst auf eine pauschale, vom Einzelfall unabhängige 100-%-Stornoklausel.

6.3 Das gesetzliche Rücktrittsrecht von Verbraucher*innen bei Fernabsatzverträgen bleibt von Terminregelungen unberührt.

7. Mitwirkung der Kund*innen

7.1 Training ist eine gemeinsame Lernleistung. Kund*innen verpflichten sich, für die Durchführung erforderliche Informationen über Zielkontext und organisatorische Rahmenbedingungen wahrheitsgemäß und in dem für das Training erforderlichen Umfang bereitzustellen sowie vereinbarte Übungen eigenverantwortlich durchzuführen.

7.2 Kund*innen entscheiden selbst über die Nutzung erarbeiteter Kommunikationsstrategien im Berufsalltag. STAGE ersetzt keine Rechts-, Steuer-, Medizin-, Psychotherapie-, Personal- oder Karriereentscheidung und übernimmt keine Verantwortung für Entscheidungen, die außerhalb der vereinbarten Trainingsleistung liegen.

8. Safety und Unterbrechung des Trainings

8.1 STAGE kann einzelne Übungen begrenzen, ändern oder abbrechen, wenn sie im konkreten Setting nicht geeignet oder nicht sicher erscheinen oder außerhalb des vereinbarten Trainings- bzw. Kompetenzrahmens liegen. Dies dient der fachgerechten Leistungserbringung.

8.2 Wird erkennbar, dass ein Anliegen primär psychotherapeutische, klinisch-psychologische, medizinische oder andere außerhalb von STAGE liegende Fachkompetenz benötigt, kann STAGE den betreffenden Leistungsanteil ablehnen bzw. eine geeignete externe Abklärung empfehlen. Bereits vereinbarte rein kommunikative Trainingsziele können – soweit fachlich sinnvoll – getrennt fortgesetzt werden.

9. Trainingsunterlagen, Urheberrecht und Nutzung

9.1 Von STAGE bereitgestellte Unterlagen, Modelle, Workbooks, Videos, Audioinhalte, Karten, Übungen, Texte und sonstige Materialien sind urheberrechtlich bzw. als Know-how geschützt, soweit gesetzlich möglich.

9.2 Verbraucher*innen erhalten, sofern nicht anders vereinbart, ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die bereitgestellten Materialien für eigene private und berufliche Lernzwecke zu nutzen. Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe, Verkauf, systematisches Training Dritter oder Nutzung zur Entwicklung konkurrierender Trainingsprodukte bedürfen der vorherigen Zustimmung von STAGE.

9.3 Audio-/Videoaufnahmen von Trainingseinheiten dürfen nur mit vorheriger Zustimmung aller Beteiligten erstellt und verwendet werden.

10. Digitale Begleitmaterialien

10.1 Soweit digitale Inhalte oder digitale Dienstleistungen Bestandteil des Vertrags sind, werden Art, Umfang und Zugangszeitraum in der Produktbeschreibung bzw. Buchungsbestätigung festgelegt. Zwingende Rechte nach dem Verbrauchergewährleistungsgesetz bleiben unberührt.

10.2 Soll kostenpflichtiger digitaler Inhalt bei Verbraucher*innen bereits vor Ablauf der gesetzlichen Rücktrittsfrist bereitgestellt werden und soll dadurch das Rücktrittsrecht nach den gesetzlichen Voraussetzungen entfallen, wird die hierfür erforderliche ausdrückliche Zustimmung und Kenntnisnahme gesondert eingeholt. Eine bloße AGB-Zustimmung ersetzt diese Erklärung nicht.

11. Vertraulichkeit und B2B-Reporting

11.1 STAGE behandelt im Training bekannt gewordene nicht öffentliche Informationen vertraulich, soweit keine gesetzliche Pflicht oder sonstige rechtlich zwingende Grundlage zur Offenlegung besteht.

11.2 Bei durch Arbeitgeber oder Organisationen beauftragten Trainings wird vor Beginn festgelegt, welche Informationen an den Auftraggeber berichtet werden. Persönliche Trainingsinhalte werden nicht allein aufgrund der Kostentragung durch den Auftraggeber offengelegt. Vereinbarte Berichte sollen sich grundsätzlich auf Teilnahme, Trainingsziele und vorab definierte beobachtbare Kriterien beschränken.

12. Gewährleistung und Haftung

12.1 Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Gegenüber Verbraucher*innen werden gesetzliche Gewährleistungsrechte nicht eingeschränkt.

12.2 STAGE haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für das bloße Nichterreichen eines nicht zugesicherten persönlichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Erfolgs besteht nicht.

12.3 Für Unternehmer*innen kann eine weitergehende Haftungsbegrenzung im individuellen B2B-Vertrag vereinbart werden; eine solche Begrenzung ist nicht Bestandteil dieser verbraucherkompatibel gehaltenen Standardfassung.

13. Vertragsdauer und Beendigung

13.1 Vertragsdauer und Leistungszeitraum ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Bei zeitlich befristeten Trainingspaketen endet der Vertrag mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistungen bzw. dem vereinbarten Ende.

13.2 Das Recht zur außerordentlichen Auflösung aus wichtigem Grund sowie zwingende gesetzliche Rücktritts-, Kündigungs- und Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.

13.3 Für noch nicht erbrachte Leistungen werden bei wirksamer Vertragsbeendigung ausschließlich jene Entgelte geschuldet, die nach zwingendem Recht oder ausdrücklicher Vereinbarung zulässig sind.

14. Gesetzliches Rücktrittsrecht für Verbraucher*innen bei Fernabsatz

14.1 Verbraucher*innen haben bei einem im Fernabsatz geschlossenen Dienstleistungsvertrag grundsätzlich das Recht, binnen 14 Tagen ab Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Die gesonderte Widerrufs-/Rücktrittsbelehrung und das gesetzliche Muster-Widerrufsformular werden vor Vertragsschluss bereitgestellt und auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt.

14.2 Wünscht die Verbraucherin bzw. der Verbraucher, dass STAGE bereits vor Ablauf der 14-tägigen Rücktrittsfrist mit der Dienstleistung beginnt, wird vor Leistungsbeginn ein ausdrückliches Verlangen zum vorzeitigen Beginn sowie die gesetzlich erforderliche Kenntnisnahme zum Verlust des Rücktrittsrechts nach vollständiger Vertragserfüllung gesondert eingeholt. Bei Rücktritt nach vorzeitigem Beginn kann bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein verhältnismäßiger Betrag für bereits erbrachte Leistungen zu zahlen sein.

14.3 Das Rücktrittsrecht entfällt bei einer entgeltlichen Dienstleistung nach vollständiger Erbringung nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt wurden. Eine allgemeine Zustimmung zu den AGB allein bewirkt keinen vorzeitigen Verlust des Rücktrittsrechts.

14.4 Für B2B-Verträge besteht das gesetzliche 14-tägige Rücktrittsrecht nach dem FAGG nicht, sofern nicht freiwillig etwas anderes vereinbart wurde.

15. Alternative Streitbeilegung

15.1 Soweit STAGE gesetzlich verpflichtet ist oder sich freiwillig zur Teilnahme an einem Verfahren vor einer alternativen Streitbeilegungsstelle verpflichtet, werden Verbraucher*innen hierüber einschließlich der zuständigen Stelle und deren Website informiert.

15.2 Kommt in einer konkreten Verbraucherstreitigkeit keine Einigung zustande, informiert STAGE die Verbraucherin bzw. den Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger über die zuständige(n) AS-Stelle(n) und darüber, ob STAGE an einem Verfahren teilnehmen wird.

15.3 Ein Hinweis auf die frühere EU-Online-Streitbeilegungsplattform (OS-/ODR-Plattform) ist nicht aufzunehmen; diese Plattform bzw. die entsprechende EU-Verordnung ist seit 2025 nicht mehr anzuwenden.

16. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

16.1 Es gilt österreichisches Recht. Gegenüber Verbraucher*innen gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch zwingender Schutz des Rechts des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.

16.2 Für Verbraucher*innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregeln. Für Unternehmer*innen wird – soweit gesetzlich zulässig – das sachlich zuständige Gericht am Sitz von STAGE als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.

17. Schlussbestimmungen

17.1 Änderungen oder Ergänzungen einzelner Vertragsinhalte werden auf einem dauerhaften Datenträger festgehalten, soweit gesetzlich oder nach Art der Vereinbarung erforderlich.

17.2 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen im gesetzlich zulässigen Umfang unberührt. Gegenüber Verbraucher*innen tritt an die Stelle einer unwirksamen Klausel ausschließlich der gesetzlichen Regelung; eine geltungserhaltende Reduktion unzulässiger Klauseln wird nicht vereinbart.

17.3 Verbraucherinnen dürfen mit eigenen Forderungen gegen Forderungen von STAGE nur dann aufrechnen, wenn die Forderung im rechtlichen Zusammenhang mit der Verbindlichkeit der Verbraucherin bzw. des Verbrauchers steht, gerichtlich festgestellt oder von STAGE anerkannt wurde sowie im Falle der Zahlungsunfähigkeit von STAGE.“

ANHANG 1 – Widerrufs-/Rücktritts-Information für Dienstleistungen 

Sie haben als Verbraucherin bzw. Verbraucher das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen von diesem Vertrag zurückzutreten. Die Frist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Zur Ausübung des Rücktrittsrechts müssen Sie [Unternehmensname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer] mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss informieren. Sie können dafür das gesetzliche Muster-Widerrufsformular verwenden; dies ist nicht vorgeschrieben. Zur Fristwahrung reicht es aus, dass Sie die Rücktrittserklärung vor Ablauf der Frist absenden.

Wenn Sie den Vertrag wirksam widerrufen, werden erhaltene Zahlungen grundsätzlich unverzüglich, spätestens binnen vierzehn Tagen ab Eingang der Rücktrittserklärung, mit demselben Zahlungsmittel zurückgezahlt, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Haben Sie ausdrücklich verlangt, dass die Dienstleistung bereits während der Rücktrittsfrist beginnen soll, ist bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein angemessener, verhältnismäßiger Betrag für die bis zum Rücktritt bereits erbrachten Leistungen zu zahlen.

Hinweis: Für maximale Rechtssicherheit sollte im produktiven Checkout die jeweils aktuelle gesetzliche Muster-Widerrufsbelehrung (Anhang I A FAGG) verwendet und mit den konkreten Unternehmensdaten ausgefüllt werden.

ANHANG 2 – Gesetzliches Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular ausfüllen und zurücksenden.)

An: Severin Agostini e.U., Schumannstraße 3, 4030 Linz, info@seviagostini.at

Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: ____________________________________________________________

Bestellt am / Vertrag geschlossen am: ____________________

Name der Verbraucherin/des Verbrauchers: ____________________

Anschrift: ____________________

Datum: ____________________

Unterschrift (nur bei Erklärung auf Papier): ____________________